Cornwall-Vortrag zog Zuhörer in seinen Bann

Gärten, Hecken, Steilküsten - und viele Infos zu Naturschutz und Reisen

Vor mehr als vollem Haus in der NABU-Umweltwerkstatt Wetterau in Assenheim berichtete der Cornwallkenner und NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers aus Oldenburg - nachdem er sich über die vielfältigen Projekte des NABU in der Wetterau, insbesondere das Bibermobil, unter der Führung von Frank Uwe Pfuhl informiert hatte - mit spannenden Bildern über seine Wahlheimat Cornwall im Südwesten Großbritanniens. Wohlers entdeckte bereits zu Beginn der 1990er Jahre im Urlaub in Penzance den Laden des Cornwall Wildlife Trusts, einer gemeinnützigen Organisation, die es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht hat, Cornwalls Natur zu schützen und zu verbessern, sondern auch jedem helfen möchte, die Natur zu genießen. Schnell wurde Freundschaft geschlossen, seit 1995 arbeiten nun schon der NABU Niedersachsen und der Cornwall Wildlife Trust zusammen. Natur, Kultur und Jahrtausende alte Geschichte sind in Cornwall auf das Engste verbunden. Dies zu entdecken legte Rüdiger Wohlers den aufmerksamen Zuhörern immer wieder ans Herz. Er berichtete über den größten Schiffsfriedhof der Welt vor "Land´s End", den Seenebel und die Stürme vor der Küste. 

Das nahrungsreiche Wasser sorgt für einen hohen Fischreichtum. Kegelrobben und Delphine kann man von der rauen Steilküste aus beobachten. Daneben gibt es kilometerlange feine Sandstrände. 50.000 km Hecke, zum Teil mehrere tausend Jahre alt, ziehen sich durch die Landschaft. Mehr als 50 Prozent von Cornwall gehört dem National Trust. Wanderer nutzen zum Durchqueren der reizvollen Landschaft seit alters her ein durch das öffentliche Wegerecht geschütztes Wegenetz.
Wer genug vom anstrengenden Auf und Ab der Wege hat, unternimmt einen Ausflug in die Geschichte des Zinnbergbaus, der über 2000 Jahre das Landschaftsbild prägte.
Eine Besonderheit sind die berühmten Gärten Cornwalls, wie der von David Trehane mit einer überwältigenden subtropischen Flora. Besonders auf den Scilly-Inseln wachsen viele subtropische Bäume und Pflanzen, wie Rhododendren und Azaleen. 

In der Pause reichten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des NABU passend zur vorgestellten Landschaft englischen Tee und verschiedene cornische Spezialitäten wie „Scons“ oder Zimtkuchen.
Zum Schluss ging Wohlers auch auf die seit vielen Jahren stattfindenden Busreisen ein, die unter inhaltlicher Leitung in diesen herrlichen Landzipfel im Golfstrom führen - so auch 2014. Das NABU-Reiseprogramm liegt in der Umweltwerkstatt, Wirtsgasse 1, aus, und kann dort auch angefordert werden unter Tel. 06034-6119.

Nach einem stürmischen Applaus bedankte sich Frank Uwe Pfuhl bei dem Referenten mit einem Bildband über die – nach Cornwall – „zweitschönste Landschaft Europas“, die Auenlandschaft Wetterau.


Rezept Scones:

  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 30g Butter
  • 150ml Milch
  • Milch zum bestreichen

Die Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verknetten und im Kühlschrank ca. 15 min ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Fläche 2cm dick ausrollen. Mit einem Glas (ca. 5-7cm Durchmessen) ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 5min ruhen lassen. Dann mit Milch bestreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 10min bei 240 Grad backen.