V03 Die Wetter - von der Quelle bis zur Mündung

Auf rund 65 km schlängelt sich die Wetter von ihrer Quelle im Vogelsberg bis zu ihrer Mündung in die Nidda in Assenheim. Sie springt weit nach Westen, als wolle sie in die Lahn münden, überlegt es sich aber noch einmal und knickt östlich der Nidda und damit dem Main entgegen.

Die Wetter ist namengebender Fluss für den ganzen Naturraum und den heutigen Landkreis Wetterau. Im Gegensatz zur Nidda wurde die Wetter nicht massiv reguliert und zeigt auch heute noch in weiten Strecken ihr Gesicht eines ursprünglichen Flusses mit Gleit- und Prallhängen, Erlen- und Weidenbewuchs, fröhlichen Eisvögeln und rauschenden Fließstrecken. Die Wetter hat naturkundlich viel zu bieten, durchfließt aber auch einen hochkarätigen Kulturraum: Durch das Kloster Arnsburg, unter der alten Stauferburg in Münzenberg durch das malerische Wettertal mit den Rosen von Steinfurth bis hin zur Hainaumühle in Assenheim. Dichter und Denker beschreiben den Fluss, Naturfreunde lieben ihn.

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