17 neue Naturführer für die Wetterau

Im Rahmen einer kleinen akademischen Feier konnte jetzt Frank Uwe Pfuhl, Vorsitzender der NABU Umweltwerkstatt Wetterau 17 frisch gebackenen NABU-Naturführern ihr Zertifikat überreichen. Außerdem erhielten 7 Teilnehmer der Bibermobil-Spezialausbildung ihre Urkunde.

In bislang sechs Kursreihen hat der NABU im Wetteraukreis bereits über 100 ehrenamtlich Aktive zu Naturführern ausgebildet. Diese haben sich jeweils in sechs thematisch abgeschlossenen Modulen Grundwissen zu den Lebensräumen der Wetterau, den typischen Tier- und Pflanzenarten, zu praktischen Maßnahmen des Naturschutzes und zur Gestaltung von Führungen angeeignet. Ein Schwerpukt lag in diesem Jahr auf dem Thema "Kommunikation" Am Ende der Ausbildung musste dann eine eigene Veranstaltung konzipiert und einer Fachjury präsentiert werden.

21 neue NABU-Naturführer für die Wetterau

Im Rahmen einer kleinen akademischen Feier konnte jetzt Frank Uwe Pfuhl, Vorsitzender der NABU Umweltwerkstatt Wetterau 21 frisch gebackenen NABU-Naturführern ihr Zertifikat überreichen. Außerdem erhielten zwölf Teilnehmer der Bibermobil-Spezialausbildung ihre Urkunde.
In bislang fünf Kursreihen hat der NABU im Wetteraukreis rund 100 ehrenamtlich Aktive zu Naturführern ausgebildet. Diese haben sich jeweils in sechs thematisch abgeschlossenen Modulen Grundwissen zu den Lebensräumen der Wetterau, den typischen Tier- und Pflanzenarten, zu praktischen Maßnahmen des Naturschutzes und zur Gestaltung von Führungen angeeignet. Am Ende der Ausbildung musste dann eine eigene Veranstaltung konzipiert und einer Fachjury präsentiert werden.

Das Bibermobil im Fernsehbeitrag

Beitrag des Hessen-Fernsehens in der Sendung "Alle Wetter" am 4. April 2012. Kleine Korrektur zum ersten Satz: "...morgens um 10 Uhr in Niddatal-Assenheim..."

 

Terra Preta - von Menschen gemachter Humus

Auf Einladung der NABU Umweltwerkstatt Wetterau kamen am vergangenen Sonntag bei sommerlichem Wetter in einem Kleingarten in Echzell-Gettenau über 20 Teilnehmer zusammen, um in der Praxis die Herstellung einer Art „Wundererde", der Terra Preta, zu erlernen.
Gleich zu Beginn setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Teewasser auf. Als Heizquelle diente ein Pyrolyseofen, in dem aus pflanzlichem Material hochwertige Pflanzenkohle hergestellt wird. Der Friedberger Pflanzenkohlespezialist Andreas Frank erklärte die Funktion eines solchen Ofens anschaulich, während sich das Wasser über der qualmfreien Flamme erwärmte.
Gemütlich in der Sonne sitzend und bei einer Tasse Tee lauschten die Teilnehmer anschließend dem Bericht vom Frank Uwe Pfuhl über das Geheimnis der fruchtbaren Böden entlang des Amazonas. Während über 2500 Jahren reicherten indigene Völker vermutlich durch intelligenten Umgang mit ihrem Abfall die nährstoffarmen tropischen Böden so an, dass sie Gartenbau im Urwald betreiben und somit die Ufer des Amazonas besiedeln konnten. Es entstand die sagenumwobene Terra Preta, ein von Menschen gemachter fruchtbarer Dauerhumus. Terra Preta speichert hohe Mengen an Nährstoffen, Wasser und organischem Kohlenstoff in Form von fein verteilter Holzkohle. Die relativ große Oberfläche der Holzkohle nimmt darüber hinaus viele Mikroorganismen auf, die zusammen mit anderen Bodenorganismen organisches Material ab- und aufbauen.

Tieren im Winter auf der Spur

Wanderung im Bad Nauheimer Wald brachte viel Interessantes zu Winterschläfern, Winterruhern und Winteraktiven, ermöglichte anschauliche Naturbegegnungen und vermittelte Einsichten in ökologische Zusammenhänge zwischen Tieren und Pflanzen.

Trotz des seit Tagen ungewissen Wetters folgten am Samstag, dem 30. November, mehr als zwanzig Teil­nehmerinnen und Teilnehmer  einer Einladung der Umweltwerkstatt Wetterau an die Weberhütte auf dem Johannisberg – und sie wurden durch einen sonnigen Spaziergang belohnt: NABU-Naturführerin Veronika Pigorsch hatte zusammen mit Henning Stahl einen Waldrundgang für Jung und Alt vorberei­tet, der in kurzweiliger Form vertiefte Ein­sichten über das Leben der hiesigen Tiere und Pflan­zen in der bevorstehenden vierten Jahreszeit vermit­teln konnte.

Nach der Begrüßung durch Veronika Pigorsch und ihrer Einführung in die Thematik entdeckte die Gruppe bereits auf dem ersten kurzen Wegabschnitt Verbissspuren des Rehwildes an niedrigen Sträu­chern und fand in der rauen Rinde von Douglasien und Eichen einige „Schmieden“ von Kleibern. Angelockt von Tonaufnahmen ihrer Rufe, die Hen­ning Stahl abspielte, kamen diese putzigen Klettervö­gel dann in die Baumwipfel rund um den Römerturm geflogen und antworteten „live“ auf die Tonauf­nah­men; Ähnliches gelang mit einigen Eichelhä­hern.