Bibermobil in Ilbenstadt

Sonntag, 20. März 2016, 15.00 Uhr
Kosten: Erwachsene 5 €, Kinder 3 € (NABU-Mitglieder: 4 € und 2 €)
Treffpunkt: Ilbenstadt, Spielplatz an der Karbener Straße
Referent: Sandro Süchting

Dem Biber auf der Spur: Eine kleine naturkundliche Wanderung – etwa 3 km – führt entlang des Altarms bis zum Biberrevier an der Nidda. Unterwegs wird viel Interessantes über den Biber vorgetragen und einfache Methoden zur Gewässergüteuntersuchung vermittelt.


NABU-Naturführer spezial: Bibermobil

Samstag, 19. März 2016, 9-17 Uhr
Ort: Altes Rathaus Assenheim (Wirtsgasse 1)
Kosten: 40€ (NABU-Mitglieder 25€)
Referentin: Veronika Pigorsch

Crashkurs „Biber“: In diesem Kompaktseminar werden die Grundlagen der Biologie des Bibers, der Fließgewässerökologie und naturpädagogischer Methoden zum Erleben von Biber, Fließgewässern und Auen vermittelt. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist eine abgeschlossene NABU-Naturführerausbildung oder eine vergleichbare Fortbildung. Absolventen dieses Seminars sind berechtigt, das Bibermobil als Referenten im Rahmen von Abrufveranstaltungen zu nutzen. Ergänzend ist der Besuch weiterer Biberveranstaltungen notwendig.

Umweltmobile aus ganz Deutschland erleben

Freitag, 11. März 2016, 9.30 – 12.00 Uhr
Ort: Friedberg, Europaplatz (vor dem Landratsamt)

Aus ganz Deutschland kommen verschiedene Umweltmobile angefahren, die ihr naturkundliches Erlebnisangebot auf dem Europaplatz präsentieren. Kleinlebewesen aus Bächen können mikroskopiert werden, verschiedene heimische Tier- und Pflanzenarten werden gezeigt, Naturerlebnisspiele können gespielt werden und Lärm- und Luftmessungen durchgeführt werden. Eine Übersicht der Mobile gibt es auch im Internet unter www.umweltmobile.de

Ausstattung des Bibermobil

 

Untergebracht in einem kompakten PKW-Kastenwagen rollt das Bibermobil mit folgender Ausstattung zu den Teilnehmern:

  • Faltpavillonzelt
  • Klapptische und Sitzkissen
  • Biber-Exponate (Fell, Schädel, Zähne, Hölzer mit Nagespuren etc.)
  • Biber-Stofftier als Maskottchen
  • Binokulare / Stereolupen
  • Becherlupen
  • Kescher, Fangnetze, Siebe
  • Untersuchungsschalen, kleine Aquarien
  • Wasserlabor für den Feldeinsatz mit Chemikalien und Laborgeräten
  • Bestimmungshilfen
  • Lernspiele
  • Arbeitsblätter
  • Werkzeuge für praktische Naturschutzmaßnahmen (z.B. Bau von Nisthilfen)
  • Bastelmaterial
  • Anschauungsobjekte von Wasserspareinrichtungen im Haushalt
  • Experimentiermaterial zum Element Wasser und zur Wasserreinigung
  • Weiterführende Literatur, Vorlesetexte
  • Arbeitshefte zur Vor- und Nachbereitung mit Biber-Comic

Das Bibermobil - Kurzbeschreibung

Kurzbeschreibung

Der Biber ist ein sympathischer Nager und ein begabter Baumeister. Jetzt hat er die Flüsse der Wetterau zurückerobert, an vielen Stellen sind schon seine Bissspuren an den Bäumen des Ufersaums zu erkennen. Das Interesse am Biber ist groß und insbesondere Kinder und Jugendliche sind leicht für dieses Tier zu begeistern. Der Biber steht aber auch stellvertretend für eine ganze Lebensgemeinschaft: Für die Tiere und Pflanzen der Fließgewässer und Auen. Damit verbunden ist die Notwendigkeit des schonenden Umgangs mit der Ressource Wasser und der naturnahen Umgestaltung der kanalisierten Flüsse.

Aktives Handeln für Natur und Umwelt kann nur durch die direkte Erfahrung erzielt werden. Ideal ist ein aufsuchendes Bildungsangebot, das den unmittelbaren Lebensbereich der Teilnehmer mit einbezieht. Das Bibermobil ist ausgestattet mit didaktischem Material, Anschauungsobjekten sowie Untersuchungsgerätschaften und erlaubt eine umfassende Erkundung von Fließgewässern und von ihrem Umfeld. Untergebracht in einem Kastenwagen kann es direkt an den Untersuchungsort fahren und vor Ort Erlebnisse und Erkenntnisse ermöglichen. Über die aufsuchende Bildungsarbeit können so gleichzeitig mehr und insbesondere auch sozialschwache oder weniger mobile Teilnehmer erreicht werden.

Eindrücke

(klicken Sie auf das Bild um es zu Vergrößern)

  • bimo1
  • bimo2
  • bimo3
  • bimo4
  • bimo5
  • Das Bibermobil
  • Einblick in den Laderaum des Bibermobils: Ein lebensgroßes Biberpräparat, viel Anschauungsmaterial, Untersuchungsgerät und Naturerlebnisspiele sind mit an Bord.
  • Das Bibermobil kann für Kindergruppen gebucht werden...
  • ... steht aber auch für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung.
  • Das Bibermobil bringt zahlreiche Utensilien mit, um den Fluss direkt vor Ort zu untersuchen.

Einsatzgebiete / Zielgruppen

Das Bibermobil ist hauptsächlich im Wetteraukreis unterwegs, kommt aber auch in benachbarte Landkreise zu Besuch. 

Grundsätzlich richtet sich das Angebot an alle Altersklassen und kann sowohl von Privatpersonen (z.B. Kindergeburtstag), Kindergärten und Schulen als auch von weiteren Bildungseinrichtungen, Vereinen sowie Städten und Gemeinden gebucht werden. Schwerpunktmäßig sollen die Schulen von dem Angebot profitieren. Diese können das Bibermobil als Ergänzung der lehrplanmäßigen Behandlung des Themenkomplexes buchen und damit die theoretische Stoffvermittlung um handlungsorientierte Ansätze ergänzen. Auch die Gestaltung von Projektwochen, Wanderwochen, Wahlpflichtangeboten und von AGs an Ganztagsschulen wird angeboten.

Details finden Sie in unseren Abrufangeboten oder kontaktieren Sie uns einfach.

Das Bibermobil - Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung

Der Biber ist ein sympathischer Nager und ein begabter Baumeister. Jetzt hat er die Flüsse der Wetterau zurückerobert, an vielen Stellen sind schon seine Bissspuren an den Bäumen des Ufersaums zu erkennen. Das Interesse am Biber ist groß und insbesondere Kinder und Jugendliche sind leicht für dieses Tier zu begeistern. Der Biber steht aber auch stellvertretend für eine ganze Lebensgemeinschaft: Für die Tiere und Pflanzen der Fließgewässer und Auen. Damit verbunden ist die Notwendigkeit des schonenden Umgangs mit der Ressource Wasser und der naturnahen Umgestaltung der kanalisierten Flüsse.

Aktives Handeln für Natur und Umwelt kann nur durch die direkte Erfahrung erzielt werden. Ideal ist ein aufsuchendes Bildungsangebot, das den unmittelbaren Lebensbereich der Teilnehmer mit einbezieht. Das Bibermobil ist ausgestattet mit didaktischem Material, Anschauungsobjekten sowie Untersuchungsgerätschaften und erlaubt eine umfassende Erkundung von Fließgewässern und von ihrem Umfeld. Untergebracht in einem Kastenwagen kann es direkt an den Untersuchungsort fahren und vor Ort Erlebnisse und Erkenntnisse ermöglichen. Über die aufsuchende Bildungsarbeit können so gleichzeitig mehr und insbesondere auch sozialschwache oder weniger mobile Teilnehmer erreicht werden.

Einsatzgebiete / Zielgruppen

Das Bibermobil ist hauptsächlich im Wetteraukreis unterwegs, kommt aber auch in benachbarte Landkreise zu Besuch. 

Grundsätzlich richtet sich das Angebot an alle Altersklassen und kann sowohl von Kindergärten und Schulen als auch von weiteren Bildungseinrichtungen, Vereinen sowie Städten und Gemeinden gebucht werden. Schwerpunktmäßig sollen die Schulen von dem Angebot profitieren. Diese können das Bibermobil als Ergänzung der lehrplanmäßigen Behandlung des Themenkomplexes buchen und damit die theoretische Stoffvermittlung um handlungsorientierte Ansätze ergänzen. Auch die Gestaltung von Projektwochen, Wanderwochen, Wahlpflichtangeboten und von AGs an Ganztagsschulen wird angeboten.

Bedarf: Warum ein Bibermobil

Der Schutz von Güte und Menge der Süßwasserressourcen ist ein wichtiges Ziel der bereits 1992 in Rio de Janeiro von der UN aufgestellten Agenda 21 (siehe u.a. Kapitel 18). Ferner stellt darin die Förderung der Schulbildung und des öffentlichen Bewusstseins (Kapitel 36) ein wichtiges Ziel dar. Mit der Erklärung der Periode von 2005 bis 2014 zur UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" werden die Ziele des Kapitels 36 noch einmal unterstrichen und gezielt in den Fokus genommen. Parallel dazu gibt die von der Europäischen Union erlassene Wasserrahmen-Richtlinie einen klaren zeitlichen und qualitativen Rahmen für die Renaturierung von Fließgewässern und den Umgang mit der Ressource Wasser vor. In der Wetterau sind die Flüsse und Auen die Lebensräume mit der höchsten Biodiversität, eine Konzentration naturschutzfachlicher Entwicklungsmaßnahmen in diesen Bereichen hat oberste Priorität.

Mit dem zurückgekehrten Biber haben diese Lebensräume neben dem Weißstorch einen weiteren Sympathieträger bekommen. Mit Hilfe dieser Sympathieträger lässt sich die Gesamtthematik attraktiv verpacken, was die Ansprache breiterer Teilnehmerkreise wesentlich erleichtert.

Während Umweltmobile (vgl. www.umweltmobile.de) in den meisten deutschen Bundesländern zur Grundausstattung der - meist staatlich getragenen - Umweltbildungsarbeit gehören, fehlen die aufsuchenden Angebote in Hessen nahezu ganz. Mit dem Bibermobil kann diese Lücke mindestens für den Wetteraukreis, eventuell auch für die angrenzenden Landkreise, geschlossen werden.

Bildungstheoretische Ausrichtung / Themenschwerpunkte

Das Bildungsangebot soll sich an den Grundsätzen einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" orientieren und bei der UNESCO als UN-Weltdekade-Projekt angemeldet werden. Entsprechend werden die Bildungsarrangements stets mehrdimensional angelegt und Perspektivwechsel - z.B. in Planspielen - ermöglicht, durch die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermaßen beleuchtet werden. Global bedeutsame Themen, wie die Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers für alle Menschen auf der Welt, werden lokal verortet. Damit können die Teilnehmer leichter angesprochen werden und erhalten die notwendigen Anknüpfungspunkte zur Ausbildung ihrer Handlungskompetenzen.

Folgende Lernziele werden gesetzt:

  1. Der Biber: Biologie und Lebensweise; Indikatorfunktion für die Biodiversität
  2. Lebensgemeinschaften, ökologische Netze und Ausstattung der Lebensräume Fließgewässer und Auen kennenlernen.
  3. Methoden zur Bewertung von Fließgewässern: Gewässerstrukturgüte, biologische Gewässergüte, chemische Gewässergüte bestimmen lernen.
  4. Globale Wasserkreisläufe, Fließgewässersysteme, Landschaftsentwicklung im Einfluss des Wassers erkennen.
  5. Bedeutung sauberer Fließgewässer, Bedeutung von Auengebieten als Zonen der Hochwasserretention, Bedeutung der Biodiversität für das Überleben des Menschen erfahren.
  6. Die Auswirkungen des Klimawandels auf Fließgewässer und die Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers einschätzen lernen.
  7. Unterschiedliche regionale Verfügbarkeit von Trinkwasser und die Milleniumsziele zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser kennenlernen.
  8. Erarbeitung eigener Nachhaltigkeitsziele und Überdenken der eigenen Konsumgewohnheiten.